EuroLLM-22B

EuroLLM-Konsortium · EU-Forschungsförderung · Behörden und öffentliche Hand · Geplant ab Start

🗣️

EuroLLM-22B

EuroLLM-Konsortium · EU-Forschungsförderung

Über das Modell

EuroLLM entsteht in einem von der Europäischen Union geförderten Konsortium – beteiligt sind unter anderem das Instituto Superior Técnico in Lissabon, die Universität Edinburgh, Unbabel, die Universität Paris-Saclay, die Universität Amsterdam und die Sorbonne. Trainiert wurde die 22-Milliarden-Fassung auf dem Höchstleistungsrechner MareNostrum 5 in Barcelona, über eine Zuteilung von EuroHPC. Die Gewichte stehen unter Apache 2.0.

Für eine Vergabeunterlage ist das eine seltene Ausgangslage: Förderung, Konsortium, Rechenzentrum und Lizenz lassen sich einzeln benennen. Abgedeckt sind die 24 Amtssprachen der Union und elf weitere Sprachen, darunter Arabisch, Türkisch, Russisch und Ukrainisch – bei einer Ausländerbehörde, einem Jobcenter oder einer Kommune in Grenzlage ist genau das der Anwendungsfall: Merkblätter und Bescheidbegründungen in eine Fassung bringen, die verstanden wird, ohne den Text außerhalb der EU zu verarbeiten.

Die 22-Milliarden-Fassung löst hier die frühere mit neun Milliarden ab. Der Zugewinn liegt vor allem darin, dass längere Texte über mehrere Absätze hinweg zusammenhängend bleiben.

Grenze: Es bleibt ein Sprach- und Übersetzungsmodell, kein Assistenzmodell mit breitem Weltwissen. Wer damit recherchiert, bekommt Antworten, die auf Deutsch gut klingen und inhaltlich dünn sind. Eine rechtsverbindliche Übersetzung ersetzt es ohnehin nicht – dafür braucht es weiterhin eine ermächtigte Übersetzerin oder einen ermächtigten Übersetzer.

Stärken

Alle 24 EU-Amtssprachen plus elf weitere Apache 2.0 auf europäischem Höchstleistungsrechner trainiert

Kurz gesagt

Mehrsprachigkeit und Übersetzung aus EU-Forschung, Apache 2.0