Die Beiträge entstehen nebenbei: aus Verträgen, die gelesen werden mussten, aus Lizenzen, die anders hießen als sie waren, und aus Rechnungen für Hardware. Keine Nachrichtenlage, keine Wochenrückblicke.
Wo eine Aussage nicht geprüft ist, steht das dabei. Wo eine Zahl steht, steht auch ihre Herkunft.
Ein KI-Server, der lokal läuft, ist noch keiner, der schweigt. Zwischen beidem liegen ein Dutzend Verbindungen, die niemand bestellt hat – und eine Prüfung, die eine Stunde dauert.
Die Frage kommt in jedem Gespräch, und sie enthält fünf verschiedene Fragen. Zwei davon erledigen sich auf eigener Hardware, zwei bleiben und betreffen jedes Modell, und eine ist tatsächlich herkunftsabhängig – nur nicht die, an die man zuerst denkt.
Zwei Modelle aus europäischer Förderung, beide Apache 2.0, beide mit belegbarer Herkunft. Was sie gut können, wo sie hinter den großen Modellen liegen – und warum die Antwort auf beides dieselbe Ursache hat.
Fast jeder Anbieter wirbt inzwischen mit Europa. Das Wort steht für mindestens vier verschiedene Dinge, und nur eines davon ist das, worauf es ankommt. Drei Fragen trennen sie – und keine davon setzt technische Kenntnisse voraus.
Die Pflicht gilt seit Februar 2025, sie trifft jeden Betreiber, und niemand hat vorgeschrieben, wie sie zu erfüllen ist. Das führt zu zwei Fehlern: gar nichts tun oder ein Zertifikat kaufen. Dazwischen liegt ein Vermerk auf einer Seite.
Die drei Zusagen stehen fast immer nebeneinander und klingen wie eine. Sie betreffen drei verschiedene Vorgänge, sie werden an drei verschiedenen Stellen gehalten oder gebrochen – und sie lassen sich einzeln nachprüfen, wenn man weiß, wonach man fragt.
„Wir trainieren das Modell auf unsere Dokumente“ ist der häufigste Satz in Projektgesprächen – und fast immer beschreibt er das falsche Verfahren für das, was gemeint ist. Der Unterschied kostet Monate, wenn er zu spät auffällt.
Zwölf Bausteine, die eine Eigenschaft abfragen statt eines Papiers – jeder so formuliert, dass ein Anbieter mit eigener Anlage ihn in einer Stunde beantworten kann und einer ohne daran scheitert.
Die Gliederung steht in vier Zeilen im Gesetz. Woran eine DSFA für ein Sprachmodell trotzdem scheitert, sind sieben Stellen – und keine davon hat mit der Technik des Modells zu tun.
Ein Sprachmodell unterscheidet nicht zwischen Ihrer Anweisung und dem Text, den es lesen soll. Beides ist derselbe Strom von Zeichen – und wer den Text schreibt, schreibt damit an Ihrer Anweisung mit.
Die Antwort ist unbequem kurz: die Stelle, die den Bescheid erlassen hat. Ein Werkzeug verschiebt keine Verantwortung – interessant wird erst die Frage, was daraus für den Arbeitsablauf folgt.
Eine Modellkarte ist eine Selbstauskunft ohne vorgeschriebene Form und ohne Prüfung. Trotzdem ist sie die einzige belastbare Quelle über ein Modell – wenn man weiß, welche acht Zeilen zählen und welche Angabe fast immer fehlt.
Eine Liste der eigenen Lücken auf der eigenen Seite ist unüblich. Sie steht hier aus einem nüchternen Grund: Eine Grenze, die der Kunde selbst findet, kostet mehr als eine, die vorher dasteht.
Die Technik ist seit Jahren gut genug, und die Aufnahme darf trotzdem nicht das Haus verlassen. Auf eigener Hardware entfällt dieser Einwand – übrig bleiben zwei Fragen, die vorher zu klären sind.
Llama, Gemma und Stable Diffusion gelten weithin als offene Modelle. Ihre Lizenzen sind keine Open-Source-Lizenzen. Für eine Behörde kann das der Unterschied zwischen zulässig und ausgeschlossen sein.
Ein Modell mit 119 Milliarden Parametern, von denen 6,5 rechnen: Beworben wird die kleine Zahl, gekauft werden muss nach der großen. Wer nur eine liest, verkalkuliert sich bei der Hardware um ein Vielfaches.
Mehrere Anbieter markieren erzeugte Texte statistisch, damit sie später erkennbar sind. Das löst ein echtes Problem – und schafft eines für jeden, der den Text danach verwendet.
Kein Schritt entscheidet so stark über die Qualität und keiner bekommt so wenig Aufmerksamkeit. Wer bei schlechten Antworten das Modell wechselt, behebt nie die Ursache – die liegt zwei Stufen früher.
Ein Gesprächsverlauf ist bequem – und der einzige zwingende Grund, Eingaben dauerhaft zu speichern. Wir haben uns für die unbequeme Seite entschieden, und hier steht, was das kostet.
Auf der Startseite steht ein Prompt-Fenster mit sechs Modellen zur Auswahl. Dahinter läuft kein Modell. Warum es trotzdem dort steht, was daran echt ist und wie Sie das in zwei Minuten selbst nachprüfen.
Der Kriterienkatalog ist gut, und die üblichen Vorwürfe dagegen sind es nicht. Ihn als Mindestbedingung in eine Ausschreibung zu schreiben, ist trotzdem etwas anderes: Es sortiert nach Unternehmensgröße statt nach Sicherheit – und schließt jeden neuen Anbieter aus, unabhängig davon, wie er arbeitet.
Ein genannter und dann gerissener Termin wäre die erste gebrochene Zusage dieses Vorhabens. Was stattdessen zugesagt wird – und was die Voranmeldung tatsächlich bewirkt.
Drei Beteiligte, zwei Verträge, eine Genehmigung – und ein Fehler, der in fast jeder Agentur schon vorgekommen ist: ein neues Werkzeug wird eingesetzt, von dem der Kunde nichts weiß. Wie die Kette zusammenhängt und woran sie reißt.
Beschleunigerkarten aus europäischer Fertigung gibt es nicht. Wer sie in einer Vergabeunterlage verlangt, bekommt kein Angebot oder ein unehrliches – und verliert dabei die drei Stufen, die tatsächlich prüfbar wären.
Ein Codeassistent bekommt nie nur eine Funktion. Er bekommt Struktur, Abhängigkeiten, Namen – und gelegentlich ein Zugangsdatum, das jemand im Ausschnitt vergessen hat.
Ein Protokoll ist kein Nebenprodukt, sondern eine Verarbeitung mit eigenem Zweck, eigener Frist und eigenen Betroffenenrechten. Eine Zeile, Feld für Feld auseinandergenommen – und die drei Wege, auf denen doch Inhalte hineingeraten.
Bessere Texte schreibt es nicht – das gleich vorweg. Was es besser kann, sind fünf Dinge, die im Alltag einer Agentur mehr wiegen als der letzte Prozentpunkt Formulierungsqualität.
Die meisten Beiträge über den AI Act handeln von Hochrisiko-Systemen. Für die allermeisten Organisationen ist eine andere Vorschrift die praktisch bedeutsamste – und sie gilt seit Februar 2025.
Der Vergleich scheitert fast immer an derselben Stelle: Die Anschaffung wird gegen die Miete gerechnet, ohne dass jemand sagt, wie viele Stunden im Monat die Karte tatsächlich rechnet. Ohne diese Zahl ist jede Rechnung eine Meinung.
Eine Tabelle mit den Wertgrenzen aller Länder finden Sie hier nicht – sie wäre binnen Monaten falsch. Stattdessen: wie der Auftragswert entsteht, wo die für Sie geltende Zahl steht und welcher Fehler am häufigsten passiert.
Ein Zugang ohne Werbung, ohne Datenverwertung und ohne Trainingsnutzung hat genau eine Einnahmequelle. Was daraus für den Preis folgt – und warum wir auch nach oben nicht ausreizen.
Große Anbieter aktualisieren unsichtbar, weil sie Maschinen im Wechsel abschalten können. Ohne zweite Maschine wird aus einer unsichtbaren Aktualisierung eine angekündigte Pause – dafür ändert sich nichts hinter Ihrem Rücken.
Die Zahl wäre schnell geschrieben, und sie stünde gut in einer Vergabeunterlage. Sie wäre auch nicht gedeckt – und eine Zusage ohne Deckung ist schlechter als keine, weil sie erst im Ernstfall auffällt.
Die Anschaffung ist der auffälligste Posten und selten der entscheidende. Was den Preis eines KI-Zugangs bestimmt, ist Grafikspeicher, Auslastung und Strom – in dieser Reihenfolge.
Aus Text werden Zahlen, und Zahlen sehen harmlos aus. Das Argument „wir schicken nur Vektoren, keine Texte“ hält der Prüfung trotzdem nicht stand – aus drei Gründen, von denen der dritte der unangenehmste ist.
Nicht die Leistung entscheidet, sondern die Nachweisbarkeit. Fünf Fragen, an denen sich in der Praxis klärt, ob ein KI-Dienst für eine Behörde in Frage kommt – und woran die Antworten meist scheitern.
„Alle Daten sind verschlüsselt“ steht auf jeder Anbieterseite und beantwortet nicht die Frage, die dahintersteckt. Drei Zustände, drei Antworten – und einer davon lässt sich bei einem Sprachmodell nicht wegverschlüsseln.
Die Antwort ist kurz und wenig aufregend: weil das Unternehmen dort sitzt. Interessanter ist die Gegenfrage – was ein Standort überhaupt zusagen kann, und was Anbieter regelmäßig mit ihm zusagen, ohne dass er es hergibt.
Ein Löschkonzept für ein Ablagesystem ist Routine. Für eine KI-Anwendung wird es schwierig, weil dieselbe Eingabe an acht Stellen liegt – und die meisten davon stehen in keinem Ablaufdiagramm.
Eine Tabelle mit Prozentzahlen sieht nach Sachlichkeit aus. Sie beantwortet nur eine andere Frage als die, die man hat – und bei vier von fünf Zahlen lässt sich nicht einmal sagen, unter welchen Bedingungen sie entstanden sind.
Ein Bildbestand ohne Alternativtexte ist eine Barriere und ein Rechtsthema zugleich. Ein multimodales Modell auf eigener Hardware nimmt die Fleißarbeit ab – die Entscheidung, was ein Bild bedeutet, nimmt es nicht ab.
Die Standardeinstellungen jeder Schnittstelle sind auf ein angenehmes Gespräch ausgelegt. Für Auszüge, Klassifikationen und strukturierte Ausgaben sind sie die falsche Wahl – und fast niemand ändert sie.
Derselbe Text kostet je nach Modell unterschiedlich viel – nicht wegen des Preises je Token, sondern weil die Zahl der Token schwankt. Bei deutschen Texten fällt das stärker aus als bei englischen, und niemand rechnet damit.
Unregelmäßig. Ein Beitrag entsteht, wenn es etwas zu berichten gibt – nicht nach Redaktionsplan. Wer nichts verpassen will, abonniert den RSS-Feed unter /blog/feed.xml.
Sind die Beiträge Rechtsberatung?
Nein. Sie beschreiben, wie wir Vorschriften verstehen und was wir daraus für den eigenen Betrieb ableiten. Eine Rechtsberatung im Einzelfall dürfen wir nicht leisten und leisten wir nicht. Für eine Datenschutz-Folgenabschätzung brauchen Sie Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihren Datenschutzbeauftragten.
Werden die Beiträge mit KI geschrieben?
Nein. Sie stammen von Alexander Müller und sind ihm zugeordnet. Bei einem Portal, das für Nachvollziehbarkeit von Urheberschaft argumentiert, wäre alles andere selbstwidersprüchlich.